| Aktuelles | Das fremde Herz |
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| Donnerstag, den 01. April 2010 um 16:00 Uhr |
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12.000 Menschen in Deutschland benötigen dringend ein neues Herz, eine neue Niere, Leber oder Bauchspeicheldrüse. Eine alarmierende Zahl, betrachtet man die erschreckende Wahrheit: Nur 17% der Deutschen besitzen einen Organspenderausweis. Betroffene müssen oft Monate oder Jahre auf ein lebensrettendes Spenderorgan warten. Die Folge: Drei Menschen sterben täglich, weil für sie nicht rechtzeitig ein passendes Spenderorgan gefunden wurde. Noch immer ist dieses brisante Thema nicht im Bewusstsein der Menschen angelangt.
Die Talksendung „Eggert fragt nach“ widmet sich dem Thema Organspende. Unter dem Titel „Das fremde Herz“ sollen Probleme analysiert und Fragen geklärt werden: Welche Gründe gibt es für den Spendermangel in Deutschland? Sollten Gesetz geändert werden? Wie gehen andere Länder mit dem Thema Organspende um? Wie erlebt ein Betroffener die Zeit des Wartens? Wie gestaltet sich das Leben mit einem fremden Herzen? Wie weit ist die Forschung bei der Entwicklung künstlicher Organe?
In einer 45 Minuten-Sendung diskutiert Moderator Heinz Eggert mit Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Mohr von der Herzklinik Leipzig. Bereits 150 Herzen hat der weltweit renommierte Chirurg transplantiert, kennt die Probleme und organisatorischen Mängel im Gesundheitssystem. So auch Christine Clauß, Ministerin für Soziales und Gesundheit in Sachsen. Sie kennt die Problematik. 30 Jahre arbeitete sie auf einer Intensivstation. Was kann die Politik verändern? Und zu Gast bei Eggert auch Alexander Scholz. Vor vier Jahren schenkte ihm ein fremdes Herz das zweite Leben.
Die Talksendung „Eggert fragt nach - Das fremde Herz“ ist im Juni auf zahlreichen sächsischen Lokalfernsehsendern zu sehen. |



"Das fremde Herz" - was verbirgt sich wohl hinter diesem Titel? Es ist eine Talksendung mit Heinz Eggert, Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Mohr, Christine Clauß und Alexander Scholz die sich dem Thema "Organspende" widmet. In den letzten Wochen haben ich und meine Kommilitonen diese Produktion auf die Beine gestellt.
